Faltentherapie in
Geilenkirchen und Aachen

„Jede Frau hat den Schönheitschirurgen, den sie verdient.“
– Cindy Crawford

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Faltentherapie

Wann und in welcher Ausprägung die Haut im Gesicht erschlafft und faltig wird, ist unterschiedlich. Schwerkraft, Sonnenstrahlung und Mimik (Lachen, Stirn runzeln usw.) hinterlassen im Verlauf des Älterwerdens ihre Spuren.

Gleichzeitig verliert die Haut ihre jugendliche Elastizität und Regenerationskraft. Die Wirkung der kosmetischen Behandlungen verringert sich. In der dünneren, schlafferen Haut entstehen Krähenfüße, Lachfalten, Runzeln an den Wangen und der Stirn. Veranlagung und Lebensweise spielen bei der Entstehung des individuellen Faltenbildes eine große Rolle. Ebenso treten bei Personen mit ausgeprägter Mimik früher Falten wie z.B. quere Stirnfalten bei häufigem Stirnrunzeln auf.

Durch die zusätzlich auftretende Ausdünnung des Unterhautfettgewebes und die bei zunehmendem Alter auch häufig schwindenden Kieferknochen fallen die Lippen ein und sehen dünner aus.

Was kann von der Injektionstherapie erwartet werden?

Wenn die Haut erschlafft und sich Falten im Gesicht gebildet haben, steht besonders bei an sich aktiven und energischen Menschen die Wirkung des Gesichts im Widerspruch zu ihrem Selbstgefühl. Eine Injektionstherapie kann für eine gewisse Zeit ein frischeres, jugendlicheres Hautbild wiederherstellen. Durch Injektion unter die Haut werden eingefallene Gesichtsbereiche und Falten gehoben. Die Injektionstherapie dient in erster Linie zur Verbesserung der Textur, die fühl- und sichtbaren Beschaffenheit der Haut. Falten und Runzeln sowie bestimmte Narben können behandelt werden.
Zusätzlich besteht u.a. mit der Methode der Eigenfettunterspritzung die Möglichkeit, schmalen Lippen oder Wangen zu einer pralleren, schöneren Form zu verhelfen. Dabei wird das körpereigene Fettgewebe abgesaugt und die Injektion am gewünschten Ort vorgenommen.

Je nach verwendetem Injektionsmaterial hält das Ergebnis der Behandlung bei einigen Personen nur einige Wochen, bei anderen einige Monate an. Dies variiert, weil sowohl Kollagen- als auch Eigenfettinjektionen vom Körper verstoffwechselt werden. Die Gründe für die unterschiedliche Dauer liegen in individuellen Charakteristika wie Alter, Hautqualität, Veranlagung und Lebensweise. Die später noch beschriebenen nicht resorbierbaren, bleibenden Materialien verbessern dauerhaft. Jedoch können diese auch nicht das natürliche Fortschreiten des Alterungsprozesses aufheben.

Grenzen der genannten Therapiemethoden liegen beispielsweise beim Befund der zahlreichen oberflächlichen Knitterfältchen um den Mund herum. Hier kann eine Methode zur Verbesserung der Oberfläche wie die Dermabrasion oder die Behandlung mit speziellem Laser eingesetzt werden. Solche Techniken erreichen durch die Entfernung der äußeren Hautschichten ein glatteres Bild der Hautoberfläche. Auch bei fortgeschrittener Faltentiefe und Erschlaffung der Haut im Gesicht kann die Wirkung der Injektionsbehandlung allein nicht ausreichend sein. Hier wird die Kombination mit einer Gesichtsstraffung empfohlen. Die Entscheidung über die optimale Therapiemethode der individuellen Problematik ist dem eingehenden ärztlichen Beratungsgespräch vorbehalten.
Ihr Facharzt für Plastische Chirurgie, der sämtliche Techniken zur Faltenbehandlung beherrscht, kann Ihnen am besten helfen das für Sie am meisten geeignete Vorgehen zu wählen.

Ihre persönlichen Vorstellungen und Erwartungen

Es ist wichtig für den Erfolg Ihrer Behandlung, dass Sie sich möglichst nüchtern betrachten und genau über die einzelnen Veränderungen klar werden, die Sie stören. Die Unterspritzungstherapie kann gezielt Falten beheben oder zumindest verringern. Außerdem kann die Therapie Narben korrigieren oder z. B. schmale Lippen auffüllen. Jedoch ist zu beachten, dass es je nach Art des Mittels mehr oder weniger bleibend ist. Es ist von Vorteil, wenn Sie anhand einer aktuellen Fotografie zeigen können, was Sie gern verändern lassen möchten.

Die persönlichen Gründe für die Wahl einer ästhetisch-plastischen Therapie sind vielfältig. In einigen Berufen ist das Aussehen wichtiger als in anderen. In jedem Fall jedoch sollte das eigene Wohlbefinden im Vordergrund stehen. Eine Verbesserung der äußeren Erscheinung kann sich durchaus positiv auf das Berufs- und Privatleben auswirken. Diese Effekte dürfen dabei weder überbewertet noch unterschätzt werden.

Sprechen Sie offen mit Ihrem Plastischen Chirurgen über Ihre Erwartungen, Wünsche und Vorstellungen bezüglich der möglichen Veränderungen durch die Injektionstherapie.

Welche Risiken hat eine Injektionsbehandlung?

Wenn die Injektionsbehandlung von der Hand eines qualifizierten ästhetisch-Plastischen Chirurgen durchgeführt wird, sind Komplikationen meist geringfügig und nur sehr selten zu erwarten. Im Einzelfall jedoch das Risiko nicht immer genau vorauszusagen.

Bei der Verwendung von kollagenhaltigen Substanzen stehen allergische Reaktionen im Vordergrund. Um herauszufinden, ob Sie gegen Kollagen allergisch sind, wird ggf. etwa einen Monat vor der Behandlung ein Test gemacht. Der Testort wird in den folgenden Wochen genau beobachtet. Beim Auftreten von Anzeichen wie Rötung, Juckreiz, Schwellung oder anderes sollte der Arzt informiert werden.

Weiterhin möglich sind Hautinfektionen, die aber bei geeigneter Behandlung das Ergebnis nicht unbedingt verschlechtern müssen. Hier spielen meist Faktoren eine Rolle, die im Gespräch vor der Operation ausführlich diskutiert werden. Beispiele sind die verzögerte Heilung bei Zuckerkranken, Rauchern und Patienten mit Blutgerinnungsstörungen. In Ausnahmefällen kann es zur Bildung von Narben, zu einer leichten Verdickung der Haut oder zu schlecht heilenden Wunden kommen. Auch diese seltenen Folgeerscheinungen können durch geeignete Maßnahmen gebessert werden.

Hyaluronsäurehaltige Substanzen führen zusätzlich sehr selten zu ausgeprägten Schwellungen und gelegentlich auch zu länger anhaltenden Rötungen . In jedem Fall sind aber auch diese, wie alle Komplikationen bei abbaubaren Unterspritzungsmitteln vorübergehend, wie ja auch die Wirkungen.

Bei der Injektionstherapie mit Fett sind keine allergischen Reaktionen zu erwarten, da das Gewebe vom eigenen Körper stammt. Die übrigen Risiken sind wie bei der Behandlung mit Kollagen und Hyaluronsäure sehr selten. Allerdings kommt es hier häufiger zu länger anhaltenden Blutergüssen und damit verbundenen Blauverfärbungen und Schwellungen in den behandelten Bereichen.

Botulinumtoxin sorgt für eine Lähmung des Muskelzugs, der für die Bildung von Falten verantwortlich ist. In seltenen Fällen kann es zu Lähmungserscheinungen von anderen Gesichtsmuskeln kommen, die nicht behandelt werden sollten. Hierbei kann es zu einem herabhängenden Oberlid oder Augenbrauenasymmetrien kommen.

Bleibende Unterspritzungsmittel, wie Artecoll können in sehr seltenen Fällen zu Knötchenbildungen im eingespritzten Bereich führen, die jedoch auch je nach Art und Ausmaß gut behandelbar sind.

Das gewünschte Ergebnis kann bei Auswahl eines guten Arztes und gewissenhafter Befolgung seiner Ratschläge in der Regel ohne Komplikationen erreicht werden.

Die Aufklärung vor der Behandlung

Vor jeder Operation steht die umfassende Aufklärung durch den behandelnden Arzt. Es kann hilfreich sein, sich einige Fragen vorher zu notieren. Scheuen Sie sich nicht, alles zu fragen, was Sie interessiert. Fragen Sie auch ruhig, gegebenenfalls telefonisch, zu einem späteren Zeitpunkt oder bei einem weiteren Vorbesprechungstermin nach, wenn Probleme offen geblieben sind.

Die Einverständniserklärung ist ein Dokument, in dem Ihr Name und Geburtsdatum, die Art der Operation und alle angesprochenen möglichen Komplikationen festgehalten werden. Mit Ihrer Unterschrift wird gewährleistet, dass Sie die entsprechende Aufklärung erhalten haben. Außerdem bestätigen Sie mit Ihrer Unterschrift, dass Sie mit der Operation unter Kenntnis der Risiken einverstanden sind.

Wie bereite ich mich auf eine Injektionstherapie vor?

Im Normalfall brauchen Sie keine besondere Vorbereitung auf die Injektionstherapie. Je nach Ausmaß der geplanten Behandlung können Sie gleich wieder Ihren üblichen Tätigkeiten nachkommen. Bei ausgedehnten Behandlungen sollten Sie jedoch wenn möglich für einige Tage nach der Injektionstherapie Ihre beruflichen und privaten Aktivitäten auf ein Mindestmaß reduzieren.

Am Tag vor der Behandlung und am Tag der Behandlung selbst ist es ratsam, sich nicht allzu viel vorzunehmen. Der Grund dafür ist, dass man im ausgeruhtem Zustand die besten Voraussetzungen für ein optimales Ergebnis hat.

Wo findet die Behandlung statt?

Die Injektionstherapie wird in der Regel ambulant in der Praxis des ästhetisch-Plastischen Chirurgen durchgeführt. Wenn eine Injektionstherapie im Zusammenhang mit einer Stirn- oder Gesichtsstraffung oder anderen Operationen geplant ist, kann sie selbstverständlich auch in der Klinik erfolgen.

Welche Art von Betäubung wird angewandt?

Manchen Injektionsstoffen wie z. B. Kollagen ist das örtliche Betäubungsmittel bereits der Spritze beigemischt, sodass in der Regel keine weitere Narkose eingesetzt werden muss

Wenn Sie besonders schmerzempfindlich sind oder eine sehr umfangreiche Behandlung bevorsteht, werden zusätzlich Betäubungscremes regelmäßig angewandt und empfohlen.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine örtliche Schmerzbekämpfung durch Einspritzen von örtlichen Betäubungsmittel voranzustellen oder die Behandlung in leichter Sedierung vorzunehmen. Dabei werden Sie in einen Art Dämmerschlaf versetzt, durch eine Tablette oder eine intravenöse Injektion, wobei die Schmerzempfindlichkeit deutlich herabgesetzt wird.

Die Injektionstherapie mit Fett setzt eine örtliche Narkose sowohl des Spender- als auch des Empfängerbereichs voraus. Es kann bei größeren Vorhaben sinnvoll sein, zusätzlich eine leichte Sedierung einzusetzen.

Resorbierbare (=nicht haltbare) Materialien:

  • Kollagen ist ein Eiweiß, das in verschiedenen Körpergeweben eine stützende Funktion übernimmt. Es wird in der Haut, den Gelenken, Knochen und Bändern gefunden. Das injizierbare Kollagen wird aus gereinigtem Rinderkollagen gewonnen. Beim Reinigungsprozess entsteht ein dem menschlichen sehr ähnliches Kollagen. Es wird in verschiedenen Konzentrationen angeboten, um den unterschiedlichen Anforderungen der Patienten zu genügen.

Kollagen je nach Konzentration dient zum Ausgleich von feineren und tieferen Linien, Falten und Narben im Gesicht und am Hals. Nach wie vor ist es das meist angewandte Auffüllungsmaterial.

  • Hylauronsäure: Als Bestandteil des menschlichen Bindegewebes kommt Hyaluronsäure natürlicherweise unter anderem in der Haut vor. Echte Allergien sind auf Grund seiner chemischen Eigenschaften und Herkunft im Gegenteil zu Kollagen nicht bekannt. Geeignet sind reine Hyaluronsäureprodukte besonders für die feineren Knitterfältchen im Gesicht. Diese können, wie die weniger konzentrierten Kollagene oberflächlich in die Haut eingebracht werden kann.
  • Fettgewebe zur Faltenunterspritzung wird in der Regel vom Bauch, den Oberschenkeln, dem Gesäß oder anderen Körperstellen des Patienten entnommen. Die Methode ist in Fachkreisen unter der Bezeichnung „autologe Fetttransplantation“ bekannt.

Fett dient vor allem zum Aufbau eingefallener Wangen, der Korrektur von Lachfalten, zum Auffüllen von Hautvertiefungen, zur Reduktion der queren Stirnfalten und zum Aufbau der Lippen. Überall, wo eine größere Menge an Unterspritzungsmaterial erforderlich ist, kann Eigenfett sinnvoll verwendet werden.

  • Botulinumtoxin (Botox®, Dysport®) ein Neurotoxin, lähmt die mimische Muskulatur z. B. und am erfolgreichsten an der Stirn und reduziert damit Stirn- oder die sog. Zornesfalten stark. Die Wirkung tritt nicht sofort, sondern erst 2-3 Tage nach der Injektion ein und hält ca. 3-5 Monate an.

Haltbare Materialien:
unter anderem sind dies:

  • Gortex®, ein feinfädiges Material, welches zur Stützung der Unterhaut implantiert wird – bevorzugt z. B. zur Auffüllung von Lippen.
  • Artecoll®: Das Kollagen in diesem Präparat enthält zu 25% feinste Kunststoffpartikelchen, die in der etwas tieferen Hautschicht den Aufbau der Falte durch Eigengewebe auslösen. Zug um Zug wird das gleichzeitig eingespritzte Kollagen resorbiert. Die Falte ist im Endergebnis mit Eigengewebe aufgefüllt.

Zu sämtlichen verschiedenen Unterspritzungsmitteln liegen eigene Aufklärungsunterlagen für Sie bereit, die auf das jeweilige Präparat noch detaillierter eingehen.

Ihr Arzt wird Ihnen helfen, die in Ihrem Fall am meisten geeignete Behandlungsmethode zu finden.

Was ist nach der Faltenunterspritzung zu beachten?

  1. Direkt nach der Behandlung kann ein leichtes Stechen oder Pulsieren der behandelten Regionen auftreten.
  2. Manchmal kommt es zu leichten Schwellungen, gelegentlich kleineren Blutergüssen, die in der Regel in wenigen Tagen verschwinden.
  3. Etwaig auftretende Rötungen vergehen normalerweise innerhalb der ersten 24 Stunden.
    In Einzelfällen, besonders bei sehr hellhäutigen Menschen, kann eine Rötung manchmal eine Woche lang anhalten.
  4. Winzige Krusten können sich über den Einstichstellen bilden, die in wenigen Tagen abheilen.
  5. Ein Verband ist bei der Verwendung von Kollagen nicht unbedingt, bei der Verwendung anderer Substanzen gelegentlich sinnvoll, um das Präparat an Ort und Stelle zu fixieren.
  6. Bei der Verwendung von Fettgewebe können die erwähnten Erscheinungen wie Schwellungen, Rötungen, kleine Blutergüsse, auch an der Entnahmestelle auftreten.
  7. Sie sollten die Sonne für einige Tage meiden und danach einen guten Sonnenschutz verwenden.
  8. Wenn Sie eine Sedierung gewählt haben, sollten Sie anschließend nicht selbst Autofahren.
  9. Wenn Sie eine sehr umfangreiche Behandlung planen, sollten Sie sich im Anschluss einige Tage schonen und ausruhen können.
  10. Bei plötzlich auftretenden Schmerzen oder anderen Symptomen sprechen Sie bitte sofort mit Ihrem Arzt.

Ihr neues Aussehen

Oft können Sie schon bald nach der Behandlung einen deutlichen Unterschied erkennen. Wie lange das Ergebnis bei den resorbierbaren Substanzen anhält, ist natürlich unterschiedlich. Außerdem ist es abhängig von der eingespritzten Substanz und variiert von Patient zu Patient . Entscheidende Faktoren sind die Lebensweise, die körperliche Veranlagung und die Lokalisation der Behandlung. In ruhigeren Gesichtsbereichen hält das Ergebnis meist länger als über besonders aktiven Muskelpartien.

Im Gespräch mit Ihrem Arzt können Sie am besten klären, wann und wie häufig die Injektionstherapie wiederholt werden sollte, um das erzielte Ergebnis in idealer Weise aufrechtzuerhalten.

Die meisten Patienten sind mit dem Ergebnis ihrer Injektionstherapie sehr zufrieden und überrascht, wie viel damit für ein neues, frischeres Aussehen erreicht werden kann.

Die Kostenfrage

Die Injektionstherapie wird in der Regel zur Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes eingesetzt. Daher werden die Kosten von den Krankenversicherungen meist nicht übernommen.

Wir sind gerne behilflich, Ihrer Versicherung bei eindeutiger funktioneller Beeinträchtigung die mögliche Verbesserung darzustellen. Man sollte aber nicht allzu viel Hoffnung auf eine Beteiligung der Krankenversicherung setzen.

Bitte verstehen Sie überdies, dass Ihr Arzt jeden Versuch, eine medizinisch ungerechtfertigte Bescheinigung einer funktionellen Störung bei Vorliegen einer rein „kosmetischen Veränderung“ auszustellen aus ethischen Gründen von vornherein ablehnen muss.

Diskutieren Sie aber eine eventuelle steuerliche Geltendmachung Ihrer Operationskosten bitte mit Ihrem Steuerberater.

Michael Schneiders Faltentherapie
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Mit den Praxisstandorten Geilenkirchen und Aachen und mit dem St. Elisabeth Krankenhaus in Geilenkirchen als Kooperationspartner kann ich Ihnen eine Vielzahl von individuellen Termin- und Behandlungswünschen erfüllen.
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